
6.3. – 9.5.2025. Nach dem flüchtigen Blick auf einige ihrer Tanz-Bilder kommt schnell die Frage: Matisse oder?
Nein. Christine Radecke. Erst als die Bilder fertig waren, ist ihr selbst die Nähe zu Matisse aufgefallen. Im Roten Pavillon zeigt sie Malerei und keramische Plastik in kräftigen, warmen Tönen. Christine Radecke lebt in der Uckermark und in Gragetopshof, südlich von Rostock am Rand des idyllischen Warnowtals. In der Natur zu sein, ist ihrKraftquell, ist Inspiration, bringt innere Ruhe. Das Thema Weiblichkeit spiegelt persönliche Empfindungen. Die gestalterische Verbindung von Körper, Geist und Emotion zeigt sich in Form, Farbe und Materialität. Sinnlichkeit spielt dabei eine zentrale Rolle und prägt sowohl die Formensprache als auch die Atmosphäre ihrer Werke.
Der Kunstverein lädt gemeinsam mit der Künstlerin ein zur Ausstellungseröffnung am 6. März um 18.00 Uhr. Mit einer Tanzperformance von/mit Andrea Krüger-Bernstein (Rostock, Tanzimprovisation/ Tanztheater & Performance, Tanzpädagogik, Tanztherapie, Yoga). Eintritt frei. Die Ausstellung läuft bis 9.5.2026, geöffnet Mi bis Sa 14 bis 17 Uhr. Und wieder: Eintritt frei.
Der Kunstverein dankt dem Ministeriuim für Kultur MV, dem Landkreis Rostock und der Stadt Bad Doberan für die Unterstützung.

21. Februar – 17.00 Uhr im Roten Pavillon. Die Bad Doberaner Autorin Britta Rudnick liest aus ihrem Buch Eine Pusteblume namens Papa. Über den Tod spricht man nicht gerne. Oft fehlen die Worte. Doch Britta Rudnick hat Worte gefunden und ein Buch geschrieben über das Sterben im Kreise der Familie. Das erzählt davon, wie eine Familie durch Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung, und Respekt dem Vater seinen Wunsch erfüllen kann, zu Hause zu sterben.
Am 15.2. um 16.00 Uhr lädt der Kunstverein wieder zu einem Frauensalon ein in den Roten Pavillon. Zu Gast sind Birgit Kobert und Antje Kraus, beide sind ehrenamtliche Hospiz- und Kinderhospizbegleiterinnen. Sie begleiten Menschen in ihren letzten Tagen und Wochen und stehen auch deren Familien zur Seite. Dabei begegnet ihnen immer wieder eine große Sprachlosigkeit. Es fehlen Worte für das, was sie fühlen, sie umtreibt und oft auch ohnmächtig und hilflos macht. In der derzeitigen Ausstellung „Leben ist Farbe – Farbe ist Leben” im Roten Pavillon zeigen sie ihre Gefühle in Bildern. Im Frauensalon werden sie im Gespräch mit der Journalistin Eva Firzlaff auch Worte finden. Ausdrücklich sind auch die Herren eingeladen. Eintritt frei.