Kategorie: Archiv ab 2025

  • Ausstellung „Leben ist Farbe – Farbe ist Leben“

    Ausstellung „Leben ist Farbe – Farbe ist Leben“

    Der Kunstverein Roter Pavillon e.V. eröffnet das Ausstellungsjahr 2026 gemeinsam mit dem ambulanten Hospiz- und Kinderhospizdienst der Caritas Kühlungsborn und der Ausstellung “Leben ist Farbe – Farbe ist Leben”.

    Über den Tod spricht man nicht gerne. So begegnet den ehrenamtlichen Begleiterinnen in ihrer Arbeit immer wieder eine große Sprachlosigkeit. Es fehlen Worte für das, was sie fühlen, sie umtreibt und oft auch ohnmächtig und hilflos macht.

    Wer mit dem Tod und Sterben zu tun hat, spürt Spuren, es kostet Kraft und möchte verarbeitet werden. Eine Form ist das Malen der eigenen Gefühlswelt. In großflächigen Formaten, mit vielen Farben und verschiedenen Malutensilien geben sie ihren Gefühlen eine Sprache, in Form von vielfältigen Bildern, die sie im Rahmen ihrer kunsttherapeutischen Supervision gestaltet haben. Sie haben sich sozusagen den Tod von der Seele gemalt und laden ein, in ihre Gefühlswelt einzutauchen, sich berühren zu lassen und eine andere Perspektive auf das Leben zu entdecken.

    Der Kunstverein lädt gemeinsam mit den ehrenamtlichen Hospiz-Begleiterinnen und der Caritas ein zur Ausstellungseröffnung am Freitag 16.1.2025 um 18.00 Uhr im Roten Pavillon.Eintritt frei. Die Ausstellung ist bis 28.2. geöffnet, Mi bis Sa von 14.00 bis 17.00 Uhr.

    Der Kunstverein dankt dem Ministerium für Kultur MV, dem Landkreis Rostock und der Stadt Bad Doberan für die Unterstützung.

  • und ein Leben an der Küste

    und ein Leben an der Küste

    Kräftige Farben, kantige Formen – Gemälde, Grafiken, Skulpturen des in Kühlungsborn lebenden Künstlers Wilfried Schröder. Der Kunstverein zeigt anlässlich dessen 80. Geburtstages Werke aus den Jahrzehnten seines langen Künstlerlebens. Übergreifendes Thema ist das Leben an der Küste.

    Die Ausstellung ist geöffnet bis 20.12., Mi bis Sa 14 – 17 Uhr. Eintritt frei.

    Wilfried Schröder schreibt über sein Arbeiten:

    Manchmal ist mir, was ich sehe, mehr, als ich mir ausdenken kann (und will).

    Als will ich nicht mehr, als was ich sehe. Was wie ein Ausdenken erscheint,

    kann als Einblick in Assoziationen genommen werden.

    Wenn überhaupt noch Skulptur und Figur, dann gelingt sie mir nur,

    wenn ein Zufall mich etwas hat sehen lassen, wenn ich im Gefühl und bildhaft,

    zwangsläufig ziemlich konkret, berührt werde.

    Was ich sehe, ist, was ich verliere.

    Zeichnung, Skulptur, Foto sind mein externes Gedächtnis,

    sind für mich die bleibende Anwesenheit des Lebendigen.