Schlagwort: Wilfried Schröder

  • Der Rote Pavillon ist wieder offen

    Was für ein Abend !!! Zur Bad Doberaner Kulturnacht am 10.10. wurde der Rote Pavillon nach 5-monatiger Sanierung wiedereröffnet. Von 14 bis 22 Uhr hatten wir etwa 1.500 gut gelaunte und sehr interessierte Gäste. Der Pavillon hat nun ein neues Dach mit beschichteten Metallschindeln, das uns wohl alle überleben wird. Die Holzschindeln des alten Dachs waren nach 33 Jahren zum großen Teil verrottet und vermodert. Es wurde also wirklich Zeit. Einem Teil der alten Schindeln haben 22 Künstler ein neues Leben gegeben – als Kunstwerke. Diese sind nun in der Ausstellung METAMORPHOSE – Dachschindel zu Kunstwerk bis 12.12.26 zu sehen. So verschieden die Künstler sind und arbeiten, so abwechslungsreich ist die Ausstellung. Eine besondere Überraschung ist die auf einer Innenwand von einem Restaurator freigelegte Bemalung aus den Anfangsjahren.

    Beteiligt sind: Sieglinde Mix, Anne Mundo, Wilfried Schröder, Katrin Amft, Rolf Lehmann, Jeannine Rafoth, Alexander Strohte, Regina Kaufmann, Mauga Houba-Hausherr, Volker Werner, Liesa Liess, Gundrum Poetzsch, Paolo Moretti, Horst Domröse, Burkhard Merchel, Katrin Sigmaneck, Karin Ilse Schmidt, Rolf Naedler, Broder Burow, Ruzica Zajec, Heidrun Klimmey. 1. Reihe v. l.: Anne Mundo „Blasentag“, Lies Liess „im Mondwald“, Mauga „Schindel-Bienen“ 2. Reihe v.l.: Regina Kaufmann „Roter Pavillon“, Alexander Strohte „dobre dobre“, Wilfried Schröder o.T.

    Und Volker Werner erzählt mit „Die Würde des Vergänglichen“ die Geschichte des Dachs. Es gibt noch viel, viel mehr zu sehen…. bis zum 12.12.26, Mi bis Sa jeweils 14 bis 17 Uhr

  • und ein Leben an der Küste

    und ein Leben an der Küste

    Kräftige Farben, kantige Formen – Gemälde, Grafiken, Skulpturen des in Kühlungsborn lebenden Künstlers Wilfried Schröder. Der Kunstverein zeigt anlässlich dessen 80. Geburtstages Werke aus den Jahrzehnten seines langen Künstlerlebens. Übergreifendes Thema ist das Leben an der Küste.

    Die Ausstellung ist geöffnet bis 20.12., Mi bis Sa 14 – 17 Uhr. Eintritt frei.

    Wilfried Schröder schreibt über sein Arbeiten:

    Manchmal ist mir, was ich sehe, mehr, als ich mir ausdenken kann (und will).

    Als will ich nicht mehr, als was ich sehe. Was wie ein Ausdenken erscheint,

    kann als Einblick in Assoziationen genommen werden.

    Wenn überhaupt noch Skulptur und Figur, dann gelingt sie mir nur,

    wenn ein Zufall mich etwas hat sehen lassen, wenn ich im Gefühl und bildhaft,

    zwangsläufig ziemlich konkret, berührt werde.

    Was ich sehe, ist, was ich verliere.

    Zeichnung, Skulptur, Foto sind mein externes Gedächtnis,

    sind für mich die bleibende Anwesenheit des Lebendigen.